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Defense & Security16.09.2026

US-Kriegsministerium erlässt rechtliche Ausnahmegenehmigung für UAP-Offenlegungen gegenüber PURSUE

Die Regelung schafft einen rechtlich geschützten Kanal für frühere und aktuelle Bedienstete, die Zugang zu als National Defense Information eingestuften UAP-Daten hatten.

US-Kriegsministerium erlässt rechtliche Ausnahmegenehmigung für UAP-Offenlegungen gegenüber PURSUE

Das US-Kriegsministerium hat am 14. September 2026 eine rechtliche Ausnahmegenehmigung erlassen, die aktiven und früheren Militärangehörigen, zivilen Bediensteten und Auftragnehmern die Offenlegung von Informationen zu unidentifizierten anomalen Phänomenen (UAP) gegenüber Vertretern der Initiative PURSUE (Presidential Unsealing and Reporting System for UAP Encounters) ermöglicht. Nach der englischsprachigen Darstellung von MUFON schafft die Regelung einen autorisierten, rechtlich geschützten Offenlegungskanal für Informationen, die als National Defense Information eingestuft sind; berechtigt seien alle gegenwärtigen und früheren Angehörigen des Kriegsministeriums, Zivilbediensteten und Auftragnehmer, denen Zugang zu derartigen UAP-Informationen gewährt wurde oder zuvor gewährt worden war. Die Maßnahme wird in allen vorliegenden Berichten übereinstimmend als Teil des Transparenzmandats von Präsident Donald Trump dargestellt.

Die Einordnung der beteiligten Beobachter unterscheidet sich in der Akzentuierung. Das portugiesischsprachige Portal OVNI Hoje beschreibt die Genehmigung als Teil von Trumps Mandat für mehr Transparenz über sogenannte OVNIs und betont den geschützten Mechanismus für Personen mit Zugang zu Verteidigungsinformationen. Das deutschsprachige Portal GreWi berichtet, Trump entbinde potenzielle UFO-Whistleblower von ihren Verschwiegenheits- und Geheimhaltungspflichten, und verweist darauf, dass Abgeordnete bereits zuvor über Pläne für diesen Schritt berichtet hatten. Das spanischsprachige Portal Mystery Planet stellt die Beseitigung der Furcht vor verwaltungsrechtlichen oder gerichtlichen Sanktionen wegen der Verletzung von Vertraulichkeitsvereinbarungen in den Vordergrund, hält zugleich aber fest, dass Schatten der Vergangenheit bestehen bleiben.

Den Quellen zufolge ist der Kreis der Begünstigten auf Personen mit Zugang zu UAP-bezogener National Defense Information und der Adressat auf designierte Vertreter von PURSUE begrenzt. Angaben darüber, wie viele Personen die Regelung nutzen können, wann erste Offenlegungen erfolgen oder welche Stelle deren Zulässigkeit prüft, enthält das vorliegende Material nicht. Ebenso wenig finden sich darin Hinweise auf unmittelbare Folgen für europäische Staaten oder auf eine Beteiligung europäischer Stellen an PURSUE.

Der Vorgang gilt mit der Pressemitteilung des Kriegsministeriums vom 14. September 2026 als offiziell bestätigt. GreWi hatte zuvor über parlamentarische Berichte zu entsprechenden Plänen informiert. Weitere Verfahrensschritte, etwa Fristen, Prüfverfahren oder eine zeitliche Abfolge der Offenlegungen, werden in den vorliegenden Berichten nicht genannt.