Ein Aktenkoffer, ein Kaffeehaus in New Jersey und MUFONs offene Frage
Bob Spearing, Direktor bei MUFON, schildert eine Übergabe in Boonton, New Jersey: Ein Koffer mit lange verschollener UFO-Forschung soll ins Archiv des Netzwerks gelangen.

Ein Sonntagnachmittag im September, gegen drei Uhr, ein Kaffeehaus in Boonton, New Jersey: Dort treffen nach Darstellung des Mutual UFO Network (MUFON) zwei Personen mit einem Aktenkoffer ein, den Bob Spearing, einer der Direktoren des Netzwerks, zuvor angekündigt bekommen hatte. Spearing, so heißt es in seinem bei MUFON veröffentlichten Bericht, fuhr mehr als eine Stunde nach New Jersey zu einem Treffen, das er als exklusiv und streng vertraulich beschreibt. Der Termin ist mit Sonntag, dem 27. September 2026, angegeben.
Auslöser war eine E-Mail einer Frau namens Cara. Der Koffer, so die Schilderung, war in ihren Besitz gelangt und enthielt nach Spearings Angaben lange verschollenes Material aus der UFO-Forschung – ein Stück Geschichte, das über Jahre weggeschlossen gewesen sein soll und nun den Weg in die Archive von MUFON finden sollte. Was sich in dem Koffer im Einzelnen befand, wie umfangreich der Bestand war und ob er tatsächlich im Archiv ankam, lässt sich aus dem vorliegenden Text nicht belegen.
Die Vorgeschichte führt zu John Rohlman und seiner Schwester Edith Hiawatsch. Beide, so der Bericht, arbeiteten gemeinsam an einem Buch, das außergewöhnliche, bis dahin unveröffentlichte Informationen über das UFO-Phänomen darlegen sollte. An der Stelle, an der von John Rohlmans Tod die Rede ist, bricht der überlieferte Artikel ab – mitten im Satz.
Damit ruht der gesamte Vorgang allein auf Spearings eigener Darstellung, wie sie MUFON veröffentlicht hat; eine unabhängige Bestätigung ist im vorliegenden Material nicht enthalten. Der Bericht endet dort, wo die Geschichte erst beginnen müsste.
Es bleibt ein Aktenkoffer auf einem Tisch in einem Kaffeehaus in Boonton, ein halber Satz über einen Tod – und die offene Frage, was ein Archiv der UFO-Forschung tatsächlich erhalten hat.