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Media & Entertainment03.10.2026

Grusch erneuert auf Joe Rogan Behauptungen über Konflikte zwischen nichtmenschlichen Intelligenzen

Der frühere US-Geheimdienstoffizier beschreibt in Episode 2560 bewaffnete Auseinandersetzungen zwischen Greys und Reptilien; die portugiesische Vigília-Analyse verweist auf fehlende Belege und eine jahrzehntealte ufolog…

Grusch erneuert auf Joe Rogan Behauptungen über Konflikte zwischen nichtmenschlichen Intelligenzen

Der frühere US-Luftwaffenoffizier und Geheimdienstoffizier David Grusch hat in Episode 2560 des Podcasts The Joe Rogan Experience, veröffentlicht am 30. September 2026, Behauptungen über bewaffnete Auseinandersetzungen zwischen nichtmenschlichen Intelligenzen erneuert. Wie die New York Post und das portugiesische Portal Vigília berichten, führte er einige Abstürze nicht auf Unfälle oder menschliches Handeln zurück, sondern auf Konfrontationen, die er „NHI versus NHI“ nennt. Ein Objekt vom Typ des sogenannten Tic Tac sei nach einer solchen Auseinandersetzung niedergegangen; am Fundort hätten sich lebende Reptilien und Körper von als Greys beschriebenen Wesen befunden. Auf die Frage, ob beide buchstäblich gegeneinander kämpften, antwortete Grusch laut Vigília mit „Yeah, I guess“.

Die New York Post ergänzt Angaben, die Vigília nicht aufführt: Grusch habe ein Video beschrieben, das Militärangehörige an einer „gegenwärtigen“ Absturzstelle mit bis zu vier toten Wesen in einem sichelförmigen Fluggerät zeige; diese seien menschenähnlich und hätten wie „griechische Götter“ gewirkt. Von sieben Fuß großen, gorillaähnlichen Reptilien mit schuppiger Haut will Grusch nur aus Zeugenberichten wissen, nicht aus eigener Anschauung. Beide Quellen geben an, überlebende Reptilien seien von US-Angehörigen erschossen worden; die New York Post nennt als genannten Auslöser, eines der Wesen habe Personal am Fundort getötet, während Vigília dies als wahrgenommene Bedrohung zusammenfasst. Grusch schätzt laut Vigília die Zahl solcher Vorfälle auf „ein oder zwei Dutzend“ und zeigte sich gegenüber der New York Post überzeugt, alles werde „before Trump’s term ends“ veröffentlicht.

Verifizierbare Belege nennt keine der beiden Quellen. Vigília weist darauf hin, dass Grusch auch diesmal keine öffentlich überprüfbaren Nachweise vorgelegt habe, und betont, dass eine Freigabe durch das Defense Office of Prepublication and Security Review keine Bestätigung der inhaltlichen Richtigkeit bedeutet: Das Verfahren prüfe Materialien daraufhin, ob klassifizierte oder kontrollierte Informationen offengelegt würden. Dasselbe Verfahren sei zuvor im Zusammenhang mit dem Buch Imminent des Denunzianten Luis Elizondo genutzt worden. Nach Darstellung von Vigília geht Gruschs jüngste Aussage über seinen öffentlichen Auftritt vor dem US-Kongress 2023 hinaus, wo er über Bergungs- und Reverse-Engineering-Programme sowie „nichtmenschliche Biologien“ sprach, nicht aber über einen Krieg zwischen Spezies.

Für die Einordnung verweist Vigília auf ältere Erzählstränge. Der pensionierte US-Armeeoberstleutnant Philip J. Corso habe 1997 in The Day After Roswell eine Art „zweiten Kalten Krieg“ zwischen Menschen und einer potenziell feindseligen außerirdischen Präsenz beschrieben — laut Vigília eine bloß begriffliche Parallele, da es dort um Menschen gegen Außerirdische gegangen sei, nicht um Greys gegen Reptilien. Näher liege der Fall Phil Schneider, der in den 1990er Jahren behauptete, 1979 nahe Dulce in New Mexico auf außerirdische Wesen getroffen zu sein; der Zusammenstoß habe Dutzende Tote gefordert. Unabhängige Dokumente hätten dies nie belegt; die Dulce-Mythologie reiche bis auf den Unternehmer Paul Bennewitz in den 1980er Jahren zurück und sei durch Desinformation aus dem Umfeld des Militärgeheimdienstes verunklart worden. Als brasilianisches Gegenstück nennt Vigília Ted B. Heidk und eine für 1998 beschriebene Mission in Simbabwe.

Wie es weitergeht, ist offen. Grusch sagte laut der New York Post, „at some point that story will come out“, und zeigte sich zuversichtlich, dass Beteiligte später öffentlich sprechen würden. Ein konkreter Zeitplan, ein Verfahren oder eine zuständige Stelle für eine Veröffentlichung werden in keiner der beiden Quellen genannt.